Der deutsche Telecare-Markt hatte im Jahr 2025 einen Wert von 0,64 Milliarden US-Dollar und soll von 0,69 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 1,32 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,4 % im Prognosezeitraum (2026–2034) entspricht.
Telecare ist ein Unterstützungs- und Hilfssystem, das mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie Notfalldienste anbietet. Es ermöglicht die automatische und kontinuierliche Fernüberwachung von Nutzern durch technologiegestützte Pflege (TEC). Der Service umfasst Telemedizin, Telehealth und verwandte Selbstpflegedienste, die den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden der Nutzer im Blick behalten und ein selbstständiges Leben unterstützen.
Telecare hilft auch dabei, bestimmte Risiken in Notfällen und bei veränderten Lebensumständen zu minimieren, beispielsweise bei Stürzen, Bränden, Gasaustritt und Überschwemmungen. In Deutschland ergreift die Regierung verschiedene Initiativen, wie die Nationale Demenzstrategie, das Programm „Altersgerechtes Umbauen“ und weitere Förderprogramme, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.
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Deutschland führte 1995 die Pflegeversicherung ein, über die Leistungsberechtigte bei schwerer Krankheit oder Behinderung Leistungen der Pflegeversicherung beantragen können. Die Versicherung sieht drei Leistungsformen vor: Pflegegeld, häusliche Pflege und stationäre Pflege. Die Bundesregierung verabschiedete 2017 die Reform der Pflegeversicherung, die eine grundlegende Änderung der Definition von „Pflegebedürftigkeit“ beinhaltet.
Die neue Definition umfasst sechs Module, darunter Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensmuster und psychische Probleme, Grad der Selbstständigkeit, gesundheitliche Einschränkungen, Belastungen durch Therapien und die Struktur des Alltags sowie soziale Kontakte. Sie beinhaltet außerdem einen Zuschuss für Wohnraumanpassungen, der von 2.557 Euro auf 4.000 Euro pro Maßnahme erhöht wurde. Leben mehrere anspruchsberechtigte Personen zusammen, kann der Zuschuss bis zu 16.000 Euro betragen.
Zusätzlich werden die Zuschüsse für Verbrauchsmaterialien für Pflegekräfte im Zuge der neuen Reformen deutlich von 31 auf 40 Euro pro Monat erhöht. Mit einer Investition von 500 Millionen Euro will die Regierung die Zahl der Pflegekräfte in Pflegeheimen von 25.000 auf 45.000 steigern, was das Angebot an Hausnotruf-Dienstleistungen erheblich erweitern dürfte.
Alters- und geschlechtsbedingte Verletzungen und Funktionseinschränkungen führen bei älteren Menschen zu Sturzverletzungen. Laut der Europäischen Vereinigung für Verletzungsprävention und Sicherheitsförderung belaufen sich die Gesundheitsausgaben für Sturzverletzungen in der Europäischen Union auf schätzungsweise 25 Milliarden Euro pro Jahr. Dies stellt einen vielversprechenden Markt für die Dienstleistungen von Hausdorff in der Region dar.
Laut dem National Center for Biotechnology Information (NCBI) der US-amerikanischen National Library of Medicine ereignen sich 75 % der sturzbedingten Verletzungen, die vorwiegend in Wohnräumen wie Zimmern oder Badezimmern passieren, in Deutschland, während 36 % beim Gehen auftreten. Dies dürfte sicherlich einer der Hauptgründe für die … sein.TelecareHausnotruf-Dienste sind aufgrund der Vorteile, die Notrufe und zugehörige Geräte bieten, auf dem Markt sehr gefragt.
Innovative, vernetzte Gesundheitslösungen bieten vielversprechende Lösungsansätze für die Herausforderungen des deutschen Gesundheitswesens. Verschiedene Datenschutzfragen werfen Fragen hinsichtlich der Vertraulichkeit von Patientendaten auf.
Um dieses Problem zu lösen, hat die Bundesregierung die „E-Health-Karte“ eingeführt. Diese Karte speichert ein Foto, administrative Daten und medizinische Anwendungen wie Medikationspläne, Notfallinformationen und zugehörige einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakten. Die Daten sind durch erstklassige Sicherheitsfunktionen geschützt, die die Interoperabilität von Gesundheitstechnologien verbessern.
Angesichts der zunehmenden Verbreitung verschiedener chronischer Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskelerkrankungen und Demenz ist es wichtig, den Datenaustausch zwischen verschiedenen Standorten und Institutionen zu verbessern.
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms für Gesundheit das Förderprogramm Medizinische Informatik ins Leben gerufen. Dessen Hauptziel ist die Beschleunigung von Diagnose und Behandlung. Das Programm verbessert die Forschungsmöglichkeiten und die Patientenversorgung durch innovative und effiziente IT-Lösungen. Diese Initiative bietet dem Markt für Hausnotruf vielfältige Wachstumschancen, da sie Innovationen und benutzerfreundliche Technologien fördert, die eine präzise Versorgung ermöglichen.
Es wird erwartet, dass das Segment der mobilen Notrufsysteme (PERS) im gesamten Markt deutlich wachsen und das Segment der Festnetz-Notrufsysteme (PERS) bis zum Ende des Prognosezeitraums übertreffen wird. Eine hohe Verbreitung von Mobiltelefonen dürfte dem Markt vielversprechende Wachstumschancen eröffnen.
Die erweiterten Funktionen von mobilen Notrufsystemen (mPERS) und ihre Mobilität tragen maßgeblich zum Wachstum des E-Care-Marktes bei. mPERS-Geräte bieten Funktionen wie Notruffunktion, GPS-Ortung, Echtzeitdaten zum Gesundheitszustand und Sturzerkennung.
Heutzutage sind mobile Geräte unverzichtbar für die Kommunikation untereinander, insbesondere in Notfällen. Ein entscheidender Aspekt des Notfallmanagements ist das Notfallbenachrichtigungssystem, das entwickelt wurde, um die Durchführung und Effizienz sofortiger medizinischer Maßnahmen zu verbessern.
Um dem gestiegenen Bedarf älterer Menschen an Selbstversorgung gerecht zu werden, setzen zahlreiche Unternehmen verstärkt auf technologische Weiterentwicklungen. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage nach mPERS-Geräten.
Deutschland verfügt über ein leistungsstarkes Gesundheitssystem mit hervorragender Infrastruktur, qualifiziertem Personal und zahlreichen Krankenhäusern. Laut der Internationalen Handelsverwaltung (ITA) gibt es im Land rund 1.951 Krankenhäuser, 2.500 Sanitätshäuser, 20.023 unabhängige Apotheken und 1.151 Rehabilitationszentren. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg der Zuwanderung zur Inanspruchnahme medizinischer Versorgung geführt.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) verzeichnete Deutschland im Jahr 2017 rund 12.165.083 internationale Migranten, von denen 10,3 % Asylsuchende waren. Das Land hat eine sehr gesundheitsbewusste Bevölkerung, die sich umfassend mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Themen auseinandersetzt, sei es aus präventiven Gründen oder zur Nachsorge.
Die Internationale Handelsverwaltung (ITA) schätzt, dass die gesamten Gesundheitsausgaben Deutschlands im Jahr 2016 um 4,9 % auf 426,86 Millionen US-Dollar gestiegen sind. Pro Kopf beliefen sich die Gesundheitsausgaben im selben Jahr auf rund 4.939,34 Millionen US-Dollar. Deutschland belegt damit weltweit Platz 13, hinter Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz, den USA und Luxemburg.
Die zunehmende Verbreitung chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in der älteren Bevölkerung hat die Gesundheitsausgaben insgesamt erhöht. Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie wurden 2016 rund 103.128 Herzoperationen durchgeführt, davon 15,7 % bei Patienten über 80 Jahren. Dies unterstreicht den Bedarf an gezielter Betreuung und spezialisierten Dienstleistungen für ältere Menschen und erweitert somit den Markt.
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