Der europäische Markt für Aluminium-Extrusionsprofile hatte im Jahr 2025 einen Wert von 28,74 Milliarden US-Dollar und soll von 30,55 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 50,68 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,5 % im Prognosezeitraum 2026–2034 entspricht.
Die Aluminiumextrusion ist ein Verfahren zur Formgebung von Aluminium mithilfe einer in einer Matrize oder Form erzeugten Öffnung. Durch gezielte Verformung mittels einer Extrusionsvorrichtung wird bei diesem Verfahren ein erheblicher Druck auf das Aluminium ausgeübt, um die gewünschten Querschnitte zu erzielen. Nach dem Extrusionsprozess kühlt das extrudierte Produkt ab und wird anschließend weiterbearbeitet, um es vollständig zu begradigen. Dieses Extrusionsverfahren eignet sich zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten unabhängig von deren Form oder Größe.
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Aufgrund des enormen Automobilsektors der Region und der steigenden industriellen Verwendung von stranggepresstem Aluminium ist Europa ein wichtiger Markt für Aluminium-Strangpressprofile.
Das walzfertige Produkt ist in der Aluminium-Extrusionsindustrie am weitesten verbreitet, wobei die Legierung der 6000er-Serie die am häufigsten verwendete Legierung ist. Der Bausektor ist aufgrund der weltweit steigenden Bautätigkeit der beliebteste Anwendungsbereich.
Erhöhte staatliche Förderprogramme für den Einsatz von Aluminiumprofilen beim Bau von gebäudeintegrierten Photovoltaikanlagen (BIPV) zur Erzeugung erneuerbarer Energien treiben die Nachfrage an. Der rasante Ausbau der Bauwirtschaft ist ein Haupttreiber für die Aluminiumprofilindustrie. Diese profitiert vom steigenden Infrastrukturbedarf, der sowohl Wohn- als auch Gewerbeprojekte umfasst, sowie von der wachsenden Produktion von Stromerzeugungs-, -verteilungs- und Klimatechniksystemen. Höhere Pro-Kopf-Verkäufe und veränderte Lebensstile beflügeln die Aluminiumindustrie zusätzlich.
Aufgrund der verhängten Lockdowns hat der COVID-19-Ausbruch die europäische Aluminium-Extrusionsindustrie in letzter Zeit stark beeinträchtigt. Die in verschiedenen Teilen der Region eingeführten Lockdowns, die den internationalen Handel behindern, haben zur vorübergehenden Schließung zahlreicher Industrieanlagen geführt und die Marktentwicklung in Europa gebremst. Mit der Wiederaufnahme des Betriebs wichtiger Wirtschaftszweige in den großen Volkswirtschaften wird der Markt in Kürze eine W-förmige Erholung erleben.
Das Wachstum und die Produktion der europäischen Automobilindustrie sind infolge des COVID-19-Ausbruchs rückläufig, was die Nachfrage nach Aluminium und zugehörigen Komponenten verringert. Um die entstandenen Schäden auszugleichen, haben sich regionale Automobilhersteller zusammengeschlossen, um die Branche voranzubringen. Sie kooperieren in Programmen wie dem Fahrzeugerneuerungsprogramm, das den Verkauf umweltfreundlicher Fahrzeuge wie sauberer Verbrenner und Elektrofahrzeuge fördert.
Darüber hinaus steht das Unternehmen vor weiteren Herausforderungen wie hohen Überkapazitäten auf den Weltmärkten, strengen EU-Vorschriften und Problemen bei der Beschaffung von Aluminiumschrott. Die Herstellung von Halbzeugen hingegen nimmt in ganz Europa stetig zu.
Die Aluminiumextrusion ist ein Verfahren, bei dem Aluminiumlegierungen durch eine Matrize mit Querschnitt gepresst werden, um bestimmte Formen zu erhalten. Das so gewonnene Aluminium ist extrem leicht, kostengünstig und korrosionsbeständig. Es zeichnet sich außerdem durch gute Duktilität, hohe Leitfähigkeit und Recyclingfähigkeit aus und ist ohne Qualitätsverlust wiederverwertbar. Darüber hinaus ist es robust und formstabil, hat jedoch ein unschönes Aussehen. Aluminium wird auch für den Transport und die Deponierung von Rohstoffen sowie zur Herstellung zahlreicher Flugzeugkomponenten verwendet. Die Produkte dieses Verfahrens finden aufgrund ihrer erheblichen Vorteile breite Anwendung in verschiedenen Branchen, darunter die Automobil-, Elektro- und Bauindustrie.
Die meisten europäischen Länder konzentrieren sich auf die Aluminium-Grundproduktion anstatt auf das Strangpressen. Norwegen und Island sind trotz ihrer Zugehörigkeit zum EU-Wirtschaftsraum die größten Exporteure von Primäraluminium in die EU. Weitere wichtige europäische Exporteure sind Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Mosambik. Um die Inlandsnachfrage zu decken, wird sowohl Primär- als auch Recyclingaluminium produziert. Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Spanien und andere Länder sind – unabhängig vom jeweiligen Anteil – maßgeblich am europäischen Markt für Aluminiumstrangpressen beteiligt.
Auswirkungen von COVID:Während der COVID-19-Pandemie beeinträchtigten Unterbrechungen der Lieferketten den Handel, was zu Rohstoffmangel bei den Herstellern und Verzögerungen bei der Auslieferung von Blindnieten an die Kunden führte. Mit der Aufhebung der weltweiten Beschränkungen hat sich die Nachfrage nach Blindnieten bereits wieder auf das Niveau vor der Pandemie erholt.
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Anantika Sharma is a research practice lead with 7+ years of experience in the food & beverage and consumer products sectors. She specializes in analyzing market trends, consumer behavior, and product innovation strategies. Anantika's leadership in research ensures actionable insights that enable brands to thrive in competitive markets. Her expertise bridges data analytics with strategic foresight, empowering stakeholders to make informed, growth-oriented decisions.
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