Der Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) hatte 2025 ein Volumen von 29,8 Milliarden US-Dollar und wird Prognosen zufolge bis 2034 auf 50 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,3 % im Prognosezeitraum (2026–2034) entspricht. Elektronische Gesundheitsakten (EHR) und elektronische Patientenakten (EMR) sind digitale Plattformen zur Erfassung, Speicherung und Weitergabe von Patientendaten in elektronischer Form. EHR- und EMR-Systeme werden von großen Krankenhäusern, Universitätskliniken, ambulanten Einrichtungen, Pflegeheimen, Telemedizinplattformen sowie Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens und der Forschung eingesetzt.
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Separate Tools für klinische Dokumentation, Terminplanung, Abrechnung, Leistungsabrechnung und Patientenkommunikation führen zu Doppelarbeit, Fehlern und Verzögerungen. Elektronische Patientenakten-Systeme (EHR-Systeme) beseitigen diese Fragmentierung, indem sie als zentrale Plattformen für Ärzte dienen, die häufig mit Personalmangel und Burnout bei den Ärzten angesichts steigender Verwaltungskosten konfrontiert sind. Ein zentrales EHR-System automatisiert Dokumentation, Anordnungen, Abrechnung und Nachsorge. Dies steigert die Produktivität und spart Zeit. Der Trend geht hin zu einer wertorientierten Versorgung, die longitudinale Patientendaten und Analysen zur Bevölkerungsgesundheit erfordert. Eine einheitliche EHR-Plattform ermöglicht Echtzeit-Einblicke, Qualitätsberichte und eine koordinierte Versorgung und ist somit unerlässlich für die Kostenerstattung und die Einhaltung von Vorschriften. KI-Tools benötigen strukturierte klinische Daten und Patientenakten.
Die Gesundheitsversorgung beschränkt sich nicht mehr auf Krankenhäuser, da Telemedizin, häusliche Pflege und Fernüberwachung von Patienten mittlerweile zum Standard gehören. Cloudbasierte elektronische Patientenakten (EHRs) ermöglichen Ärzten und Pflegekräften den sicheren Zugriff auf Patientendaten – jederzeit und überall. Dies war mit herkömmlichen Systemen nicht möglich. Diese Systeme erfordern hohe Investitionen in Infrastruktur, Rechenzentren und IT-Teams. Cloudbasierte EHRs nutzen Abonnementmodelle (SaaS) und senken so die Kosten für kostenbewusste Leistungserbringer. Vorschriften, Abrechnungscodes und Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen ändern sich ständig. Während herkömmliche On-Premise-Systeme nur langsam aktualisiert werden, erfolgen Cloud-Systeme automatisch. Dadurch werden Betriebsunterbrechungen vermieden. Gesundheitssysteme expandieren durch Netzwerkwachstum und Klinikverbreitung. Cloud-Plattformen skalieren daher sofort und erleichtern die Integration neuer Standorte, Nutzer und Dienste. Naturkatastrophen, Cyberangriffe und Ausfälle nehmen stetig zu. In solchen Situationen bieten Cloud-Systeme integrierte Backups und schnellere Wiederherstellungszeiten für ein effektives Krisenmanagement. Führende Cloud-Anbieter investieren zudem stark in Verschlüsselung und kontinuierliche Überwachung und bieten so höhere Sicherheitsstandards als On-Premise-Systeme. Daher werden Cloud-Plattformen zunehmend im Gesundheitswesen eingesetzt.
Gesundheitsdaten beschränken sich nicht mehr auf Arztberichte und Laborergebnisse. Sie umfassen heute auch Bildgebung (CT, MRT, Röntgen), Wearables und Geräte zur Fernüberwachung sowie patientengenerierte Gesundheitsdaten. Elektronische Patientenakten (EHR/EMR) helfen dabei, diese vielfältigen Datenmengen zentral zu speichern und zu verwalten. Rohdaten im Gesundheitswesen sind oft unstrukturiert und inkonsistent. EHR-Plattformen konvertieren Daten in standardisierte Formate und ermöglichen Kodierung, Verschlagwortung und Klassifizierung. Dies ist essenziell für klinische Entscheidungen, Analysen und Berichte. Künstliche Intelligenz (KI) und fortgeschrittene Analysen benötigen große, bereinigte Datensätze und strukturierte Aufzeichnungen. Angesichts der steigenden Datenmengen sind EHR/EMR-Plattformen daher zur Grundlage für KI geworden. Ärzte benötigen regelmäßig Zugriff auf historische Patientenakten und interdisziplinäre Informationen. EHRs bieten eine einheitliche Patientensicht, die mit Papierakten nicht möglich ist. Wachsende Datenmengen erhöhen den Bedarf an qualitativ hochwertigen Berichten und Nachvollziehbarkeit. EHR/EMR-Systeme tragen dazu bei, Fehler zu reduzieren und die Berichterstellung zu vereinfachen. Papierakten und traditionelle Systeme sind hohen Datenlasten nicht gewachsen und beeinträchtigen klinische Arbeitsabläufe. EHR/EMR helfen, diese Probleme effektiv zu lösen.
Regierungen fordern die elektronische klinische Dokumentation und den standardisierten Austausch von Gesundheitsdaten. Daher müssen Gesundheitsdienstleister zertifizierte elektronische Patientenakten-Systeme (EHR/EMR) einführen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und Strafen zu vermeiden. In vielen Ländern (insbesondere in den USA) bieten Regierungen Anreizzahlungen und Bonusprogramme an, wodurch die Einführung von EHR/EMR-Systemen finanziell attraktiv wird. Anbieter ohne konforme EHR/EMR-Systeme riskieren hingegen niedrigere Qualitätsbewertungen und Zahlungseinbußen. Vorschriften fördern die standardisierte klinische Kodierung und Dokumentation. EHR/EMR-Plattformen gewährleisten die Standardisierung über alle Anbieter hinweg und verbessern so die Versorgungskoordination und die Systemeffizienz. Diese Faktoren treiben das Marktwachstum an.
Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungspersonal sind an traditionelle Arbeitsabläufe gewöhnt. Neue elektronische Patientenaktensysteme (EHR-Systeme) erzwingen Änderungen in Dokumentation, Anordnung und Kommunikation und führen so zu Frustration und mangelnder Akzeptanz. Viele Kliniker empfinden EHR-Systeme als belastend für die Dateneingabe und die Bildschirmzeit. Diese Wahrnehmung führt zu Zurückhaltung und unzureichender Nutzung. Ältere oder weniger technikaffine Mitarbeiter haben möglicherweise größere Schwierigkeiten, da diese Systeme komplex sein können. Dies verunsichert Organisationen bei der Implementierung dieser Systeme. Da das Gesundheitspersonal bereits stark belastet ist und die Anpassung an neue Systeme eine zusätzliche Belastung darstellt, ist die Bereitschaft zur Nutzung neuer Technologien eingeschränkt. Wenn die Vorteile von EHR-Systemen (Zeitersparnis, Entscheidungsunterstützung) nicht sofort sichtbar sind, betrachten Kliniker die Systeme als administrative Werkzeuge anstatt als unterstützende Hilfsmittel.
Kardiologische Kliniken, onkologische Zentren und Praxen für Verhaltenstherapie arbeiten sehr unterschiedlich und haben daher verschiedene Dokumentations- und Abrechnungsanforderungen. Fachspezifische elektronische Patientenakten (EHRs) verbessern in diesen Fällen Effizienz und Genauigkeit. Maßgeschneiderte Vorlagen und Dashboards reduzieren Klicks und manuelle Dateneingaben und verkürzen den Schulungsaufwand. Dies führt zu einer höheren Akzeptanz und längeren Nutzungsdauer. Fachspezifische EHRs ermöglichen korrekte Prozeduren- und Diagnosecodes, weniger Ablehnungen von Leistungsanträgen und schnellere Kostenerstattungen. Dies ist besonders wertvoll in komplexen Fachgebieten wie Onkologie, Orthopädie und Kardiologie. Da sich das Gesundheitswesen zunehmend auf ambulante und spezialisierte Versorgung konzentriert, fördern diese Systeme das Wachstum der ambulanten und spezialisierten Versorgung. Beispielsweise ist eClinicalWorks eine auf den ambulanten Bereich ausgerichtete EHR-Plattform, die sich auf kosteneffiziente Digitalisierung, Telemedizinintegration und Patienteneinbindung für kleine und mittlere Praxen konzentriert. Leistungserbringer sind zudem bereit, für Systeme, die Zeit sparen und Fehler reduzieren, einen höheren Preis zu zahlen. Da Kliniker schneller arbeiten, korrekt bezahlt werden und eine bessere Versorgung bieten, stellen fachspezifische und anpassbare elektronische Patientenakten (EHR & EMR) attraktive Möglichkeiten dar.
Der Softwaresektor dominiert den Markt aufgrund seiner zentralen Rolle bei der Ermöglichung durchgängig digitaler Gesundheitsprozesse. Dieses Segment umfasst zentrale EHR- und EMR-Plattformen, klinische Anwendungen sowie Spezialmodule zur Verwaltung von Patientendaten, Terminen und Abrechnungen. Die zunehmende Bedeutung von EHR- und EMR-Systemen als zentrale Betriebsplattform im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit der Einhaltung regulatorischer Vorgaben treiben das Wachstum dieses Segments zusätzlich an.
Der Dienstleistungsbereich des Marktes für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) verzeichnet mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6 % im Prognosezeitraum das schnellste Wachstum. Dieses Wachstum wird durch die steigende Nachfrage nach Schulungen, Anpassungen, Integration, Datenmigration, Cybersicherheit und fortlaufenden Supportleistungen angetrieben. Kleine und mittelständische Praxen setzen verstärkt auf Managed Services und abonnementbasierte Supportmodelle, da diese den Betriebsaufwand reduzieren und gleichzeitig Systemleistung und -sicherheit gewährleisten.
Das Segment der Krankenhäuser dominierte den Markt mit einem Anteil von 59 % im Jahr 2025, da diese umfassende Plattformen zur Bewältigung hoher Patientenzahlen benötigen. Diese Einrichtungen benötigen elektronische Patientenakten-Systeme (EHR/EMR), die stationäre, ambulante, Notfall-, Intensiv-, Apotheken-, Labor-, Radiologie- und Abrechnungsfunktionen in einem zentralen System verwalten können. Krankenhäuser sind zudem das umsatzstärkste Endkundensegment mit höheren Ausgaben aufgrund der Anforderungen an die Datensicherheit, die regelmäßige Software-Updates erfordern.
Für das Segment der ambulanten Versorgungszentren und Kliniken wird im Prognosezeitraum ein jährliches Wachstum von 8 % erwartet. Dies ist auf die rasche Digitalisierung kleiner und mittelständischer Praxen sowie den Trend zu ambulanten und wertorientierten Versorgungsmodellen zurückzuführen. Kleinere Kliniken setzen verstärkt auf cloudbasierte und SaaS-basierte elektronische Patientenakten (EHRs), die geringere Anfangskosten, eine schnellere Implementierung und mobilen Zugriff ermöglichen. Das Wachstum dieses Segments wird zudem durch steigende Gesundheitskosten befeuert.TelemedizinNutzung, verstärkter Fokus auf Prävention und Management chronischer Krankheiten sowie Nachfrage nach fachspezifischen EHR-Lösungen.
KOMPONENTE
Software
XX%
ENDVERWENDUNG
Krankenhäuser
59%
REGION
Nordamerika
45%
Nordamerika dominierte den Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) mit einem Anteil von 45 % im Jahr 2025. Dies ist auf eine Kombination aus frühzeitiger Technologieeinführung, starker regulatorischer Unterstützung und fortschrittlicher Gesundheitsinfrastruktur zurückzuführen. Führende EHR-Anbieter (Epic, Oracle Health/Cerner, Athenahealth und MEDITECH) sind hier vertreten, und ein starkes Innovationsökosystem im Bereich der Gesundheits-IT sichert der Region ihre technologische Führungsrolle. Hohe Gesundheitsausgaben und eine starke Beteiligung der Kostenträger ermöglichen es den Anbietern, in hochwertige, unternehmensweite EHR-Lösungen zu investieren. Diese Faktoren positionieren Nordamerika als den weltweit führenden und technologisch fortschrittlichsten Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR).
Die USA sind in Nordamerika führend, da sie eine starke Marktstellung von Anbietern mit kontinuierlicher Innovation in großem Umfang verbinden. Die USA haben Anreizprogramme implementiert. Beispielsweise beschleunigten der HITECH Act und die Programme zur sinnvollen Nutzung elektronischer Patientenakten (Meaningful Use) die Einführung von elektronischen Patientenakten in Krankenhäusern und Arztpraxen durch finanzielle Anreize und die Durchsetzung von Fristen zur Einhaltung der Vorschriften. Das Land verfügt über die größten IT-Ausgaben im Gesundheitswesen, die durch hohe Gesundheitsausgaben und komplexe Erstattungssysteme gestützt werden. Zusammengenommen machen diese Faktoren die USA nicht nur zum größten Markt, sondern auch zum globalen Technologie- und Innovationsführer in dieser Region.
Die Region Asien-Pazifik wird im Prognosezeitraum voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,2 % die am schnellsten wachsende Region im Markt sein. Die Region verzeichnet ein rasantes Wachstum der Gesundheitsinfrastruktur und der Patientenzahlen, angetrieben durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, die Alterung der Bevölkerung und die zunehmende Verbreitung chronischer Krankheiten. Da Krankenhäuser und Kliniken von papierbasierten auf digitale Systeme umstellen, wächst der Markt im Vergleich zu anderen Märkten besonders schnell. Die weitverbreitete Nutzung von Smartphones, die verbesserte Internetanbindung und die Verfügbarkeit lokaler und regionaler Anbieter von elektronischen Patientenakten (EHR) haben das Wachstum des APAC-Marktes zusätzlich beschleunigt.
China ist aufgrund seines enormen Bedarfs im Gesundheitswesen, der stark staatlich geförderten Digitalisierung und des wachsenden Ökosystems für Gesundheits-IT führend auf dem asiatisch-pazifischen Markt. Die riesige Bevölkerung und die hohe Anzahl an Krankenhäusern haben die Nachfrage nach digitalen Patientenakten deutlich erhöht. Elektronische Patientenaktensysteme (EHR/EMR) sind daher für die effiziente Bewältigung der hohen Patientenzahlen in großen Krankenhäusern unerlässlich geworden. China entwickelt sich rasant zu intelligenten Krankenhäusern, indem es EHRs mit KI, klinischer Entscheidungsunterstützung und Bildgebungssystemen integriert.Apothekenautomatisierungund Krankenhausinformationssystemen (KIS). Diese Integration führt daher zu höheren Ausgaben seitens der Kostenträger und Leistungserbringer in China.
Der europäische Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) wächst stetig dank politisch getriebener digitaler Transformation und grenzüberschreitender Interoperabilitätsinitiativen. Starke staatliche Unterstützung und EU-weite Strategien für digitale Gesundheit beschleunigen dieses Wachstum. So zielt beispielsweise der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) als Initiative der Europäischen Union darauf ab, einen sicheren und standardisierten Rahmen für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu schaffen. Der zunehmende Fokus auf Datenschutz, Cybersicherheit und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, wie beispielsweise der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), fördert Investitionen in EHR-Plattformen.
Deutschland ist aufgrund seiner hohen Gesundheitsausgaben und der großen Anzahl an Krankenhäusern führend auf dem europäischen Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR). Deutschland hat eines der ambitioniertesten Digitalisierungskonzepte im Gesundheitswesen Europas umgesetzt. Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hat die Initiativen zur digitalen Transformation im Land beschleunigt. Deutschland ist Vorreiter bei Interoperabilität und digitalen Gesundheitsstandards, vorangetrieben durch Initiativen wie gematik, der nationalen Agentur für digitale Gesundheit. Die Präsenz etablierter Anbieter von Gesundheits-IT und die zunehmende Nutzung cloudbasierter Lösungen stärken Deutschlands Führungsrolle zusätzlich.
Der Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) in Lateinamerika wächst aufgrund des expandierenden privaten Gesundheitswesens und der steigenden Nachfrage nach effizienter Versorgung. Das Wachstum privater Gesundheitsdienstleister und des Medizintourismus in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Chile treibt die Einführung moderner EHR-Systeme voran. Cloudbasierte und kostengünstige EHR-Lösungen gewinnen in der gesamten Region an Bedeutung. SaaS-Modelle reduzieren den Kapitalaufwand und eignen sich besonders für kleinere Krankenhäuser und Arztpraxen.
Brasilien ist führend auf dem regionalen Markt, da es über eines der größten Gesundheitssysteme Lateinamerikas verfügt, mit einem umfassenden öffentlichen Netz (SUS) und einem rasch wachsenden privaten Gesundheitssektor. Staatliche Initiativen zur Förderung digitaler Gesundheitslösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. So ist beispielsweise die Nationale Strategie für digitale Gesundheit (EstratÉgia de Saúde Digital – ESD) der von der brasilianischen Regierung initiierte Rahmen zur Modernisierung und Integration des Gesundheitssystems durch digitale Technologien.
Der Markt im Nahen Osten und in Afrika wächst stetig aufgrund staatlich gelenkter Gesundheitsreformen und des rasanten Infrastrukturausbaus. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und die zunehmende Verbreitung chronischer Krankheiten, insbesondere Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhen den Bedarf an longitudinalen Patientenakten und koordinierter Versorgung. Elektronische Patientenaktensysteme (EHR/EMR) sind für Gesundheitsdienstleister unerlässlich geworden, um diese hohe Patientenzahl effektiv zu managen. Daher treiben der zunehmende Fokus auf Behandlungsqualität, Akkreditierungsstandards, Medizintourismus und die Beteiligung des Privatsektors die Anbieter dazu an, fortschrittliche EHR-Plattformen einzuführen.
Saudi-Arabien ist aufgrund der starken Beteiligung privater Gesundheitsdienstleister und internationaler Anbieter von Gesundheits-IT sowie strenger regulatorischer Aufsicht und hoher Datensicherheitsanforderungen führend auf dem Markt im Nahen Osten und in Afrika. Saudi-Arabien hat zentralisierte nationale Gesundheitsplattformen entwickelt. Beispielsweise verpflichten NPHIES (National Platform for Health and Insurance Exchange Services) und SeHE (Saudi Health Exchange) die Anbieter zur Nutzung interoperabler, standardisierter Systeme für elektronische Patientenakten (EHR). Diese Faktoren positionieren Saudi-Arabien als größten Markt in der Region Naher Osten und Afrika.
Zentren für Medicare & Medicaid Services (CMS)
UNS
Europäische Kommission (EK)
Europa
Gesundheitsministerium unter ABDM
Indien
Chinas Nationale Gesundheitskommission)
China
SeHE (Saudi Health Exchange)
Saudi-Arabien
Der Markt für elektronische Patientenakten (EHR/EMR) ist stark fragmentiert und umfasst etablierte globale Anbieter von Gesundheits-IT, große Plattformanbieter für Unternehmen, mittelständische und regionale Softwareunternehmen, spezialisierte EHR-Entwickler, Cloud-native SaaS-Anbieter, aufstrebende KI-Unternehmen und innovative Anbieter mit Fokus auf Interoperabilität. Der Wettbewerb variiert stark je nach Krankenhausgröße, Anwendungsbereich und Region, was eine Marktkonsolidierung zu einer einzigen dominanten Plattform verhindert. Zu den aufkommenden Trends zählen mobile und flexible Benutzeroberflächen, die Integration von Fernbehandlung und Telemedizin sowie die Nutzung der EHR als zentrale Betriebsplattform.
Januar 2026
Epic Systems Corporation
Epic Systems hat strategische Investitionen erhalten, um seine cloudbasierten Lösungen für elektronische Patientenakten (EHR) und deren Interoperabilitätsfunktionen zu verbessern. Die Finanzierung unterstützt KI-gestützte klinische Entscheidungsfindung, die Integration von Telemedizin und die Analyse von Patientendaten.
Dezember 2025
Nadelbaumgesundheit
Conifer Health hat eine neue, mehrjährige Partnerschaft im Bereich des Umsatzzyklus mit dem Northeast Alabama Regional Medical Center bekannt gegeben.
Athenahealth
Athenahealth hat eine Partnerschaft angekündigt, um Microsoft Dragon Copilot als Option für die Erstellung von Umgebungsnotizen in seine athenaOne-Plattform zu integrieren und so die KI-gestützte Dokumentation für ambulante Ärzte zu verbessern.
November 2025
BD
Das Unternehmen führte die Interoperabilität seines Alaris EMR-Systems mit dem EHR-System von MEDITECH im Duncan Regional Hospital in den USA ein.
August 2025
Oracle Health
Oracle hat ein neues KI-gestütztes System für elektronische Patientenakten vorgestellt und positioniert sein modernes EHR-System für ambulante Leistungserbringer mit kontextbezogenen und dialogorientierten KI-Funktionen.
Quelle: Sekundärforschung
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Healthcare Lead
Debashree Bora is a Healthcare Lead with over 7 years of industry experience, specializing in Healthcare IT. She provides comprehensive market insights on digital health, electronic medical records, telehealth, and healthcare analytics. Debashree’s research supports organizations in adopting technology-driven healthcare solutions, improving patient care, and achieving operational efficiency in a rapidly transforming healthcare ecosystem.
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