Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt hatte im Jahr 2025 ein Volumen von 1,16 Billionen US-Dollar und soll von 1,26 Billionen US-Dollar im Jahr 2026 auf 2,54 Billionen US-Dollar im Jahr 2034 anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,1 % im Prognosezeitraum 2026-2034 entspricht.
Zahlungen zwischen Unternehmen (B2B) fördern sicherere Transaktionen für Händler mit wiederkehrenden Zahlungen und bieten Endnutzern vielfältige Möglichkeiten, beispielsweise in den Bereichen Debitoren-, Kreditoren-, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie im Einkauf. Je nach vertraglicher Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer kann es sich um einmalige oder wiederkehrende Transaktionen handeln. B2B-Zahlungen sind komplexer als Zahlungen an Endverbraucher (B2C), da die Zahlungsabwicklung mehr Zeit in Anspruch nimmt, um die Transaktion zu genehmigen und abzuschließen.
Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung im B2B-Zahlungsverkehr hat die Nachfrage von Unternehmen nach Vernetzungsmöglichkeiten mit Lieferanten, Distributoren und Einzelhändlern weltweit gesteigert. Darüber hinaus treiben die Expansion des Welthandels und die Zunahme grenzüberschreitender Transaktionen mit zahlreichen Lieferanten, Großhändlern, Einzelhändlern und Unternehmen den globalen Markt maßgeblich an. Allerdings dürften steigende Betrugsfälle im Zahlungsverkehr und die Schließung einiger Unternehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie das Marktwachstum bremsen. Demgegenüber bieten die zunehmende Transparenz im B2B-Zahlungsverkehr und die wachsende Zahl von Partnerschaften zwischen B2B-Zahlungsdienstleistern und FinTech-Unternehmen attraktive Wachstumsperspektiven.
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Der Einzelhandel zählt zu den drei wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Daher bietet er zahlreiche Möglichkeiten für Neugründungen, Handel und Investitionen. Der deutsche Zahlungsmarkt entwickelt sich parallel zum sich wandelnden Konsumverhalten. Mobile Zahlungen, Online-Banking, Sofortzahlungen und staatliche Förderprogramme beeinflussen den Zahlungsmarkt des Landes.
Darüber hinaus geben die Deutschen einen erheblichen Teil ihres Einkommens für Kategorien wie Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren, Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Körperpflegeprodukte, Möbel, Haushaltsgeräte und Freizeitartikel wie Uhren und Accessoires aus. Zudem beschleunigen diverse Zahlungslösungen führender Einzelhändler in der Region das Wachstum des Einzelhandels.
Infolge der COVID-19-Pandemie ist der B2B-Zahlungsverkehr aufgrund von Unternehmensverlusten zurückgegangen. Diese Verluste resultieren aus einem Nachfragerückgang bei Produkten und Dienstleistungen, veränderten Kundenpräferenzen und weiteren Faktoren. Darüber hinaus hemmen Betriebseinstellungen in verschiedenen Branchen und der eingeschränkte Handel mit Produkten und Dienstleistungen das Marktwachstum erheblich. Zudem benötigen viele Unternehmen mehr Kapital, um ihre Lieferanten zu bezahlen, was die Expansion des B2B-Zahlungsverkehrssektors zusätzlich behindert.
In den letzten Jahren hat die steigende Zahl von Online-Shoppern zu einem rasanten Wachstum des E-Commerce in dieser Region beigetragen. Laut EUROSTAT bestellten oder kauften beispielsweise 2016 51 % der 16- bis 74-Jährigen in der Europäischen Union Waren und Dienstleistungen online; bis 2021 stieg dieser Anteil auf 66 %. Zahlreiche Online-Shops und E-Commerce-Plattformen in Deutschland akzeptieren Kreditkarten und PayPal. Viele E-Commerce-Websites bieten Rechnungen und die Option „Jetzt kaufen, später zahlen“ an. Dank dieser vielen Vorteile bieten E-Commerce-Unternehmen einfache Zahlungsabwicklung. Es wird erwartet, dass der E-Commerce-Markt im Prognosezeitraum weiter wachsen wird.
In Deutschland ist der B2B-Zahlungsverkehr in fünf Kategorien unterteilt: Zahlungsart, Zahlungsmodus, Zahlungsmethode, Unternehmensgröße und Branche.
Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt ist in Inlandszahlungen und grenzüberschreitende Zahlungen unterteilt. Das Segment der Inlandszahlungen hat den größten Marktanteil.
DeutschlandB2B-Zahlungsmarktwird nach Zahlungsart in traditionell und digital kategorisiert. Das traditionelle Segment dominiert den Marktanteil.
Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt ist in die Zahlungsmethoden ACH, Überweisung, Scheck, Bargeld, Zahlungsanweisung und Kreditkarte unterteilt. Das ACH-Segment hat den größten Marktanteil.
Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt ist nach Unternehmensgröße in Großunternehmen, mittlere Unternehmen und Kleinunternehmen unterteilt. Das Segment der Großunternehmen hält den größten Marktanteil.
Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt ist in verschiedene Branchen unterteilt, darunter Fertigung, IT und Telekommunikation, Metall- und Bergbau, Energie und Versorgung, Banken, Finanzdienstleistungen und Versicherungen (BFSI) sowie Sonstige. Das Fertigungssegment ist das größte Teilsegment des Marktes.
Bis 2030Der deutsche B2B-Zahlungsmarkt wird voraussichtlich einen Wert von 157 Milliarden US-Dollar erreichen und im Prognosezeitraum (2022-2030) mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,3 % wachsen.
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Details des Autors
Research Analyst
Pavan Warade is a Research Analyst with over 4 years of expertise in Technology and Aerospace & Defense markets. He delivers detailed market assessments, technology adoption studies, and strategic forecasts. Pavan’s work enables stakeholders to capitalize on innovation and stay competitive in high-tech and defense-related industries.
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