Der globale Markt für Computer oder System-on-Module wurde im Jahr 2025 auf 1,55 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll von 1,64 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 2,61 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6 % im Prognosezeitraum 2026-2034 wachsen.
Das Computer-on-Module (SoM) ist eine eingebettete Technologie, die alle Rechenkomponenten in einem einzigen Hardwaremodul oder Chipsatz vereint. Dieser Chipsatz wird anschließend mit dem Softwaremodul integriert, um das System bzw. den Computer einsatzbereit zu machen. Solche Module bilden die Grundlage und sind unverzichtbare Bestandteile von Computersystemen, wie beispielsweise Flash-Speicher, Ethernet-Anschluss, Bluetooth-Module und integriertes WLAN. Angesichts der wachsenden Beliebtheit kompakter und tragbarer Computersysteme wird erwartet, dass der Einsatz von Computer-on-Modules deutlich an Bedeutung gewinnen wird.
Darüber hinaus unterstützt das Modul den Kunden bei der Nutzung fortschrittlicher Technologien wie System-on-a-Chip (SoC) und Flash-Speicher. Diese Anwendung verbessert Leistung, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit des Computer- oder Desktop-Systems. Die Produkte sind zudem kosteneffiziente Lösungen, die bei kommerziellem Einsatz von Computer-on-Module (COM) oder System-on-Module (SOM) eine Optimierung der Betriebskosten ermöglichen. Laut einer Analyse der Straits Business Group wird das Marktwachstum voraussichtlich durch die Entwicklung von Standard-COMs und die Fertigung anwendungsspezifischer Trägerplatinen beflügelt. Der Markt dürfte sich aufgrund der zunehmenden Bedeutung digitaler Technologien in verschiedenen Branchen weiterentwickeln.
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Der Robotiksektor hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt, was den Einsatz von Robotern in verschiedenen Branchen verstärkt hat. Die Weiterentwicklung der Systemarchitektur dürfte starke Wachstumsperspektiven für Computer-on-Module (SoM) eröffnen. Kunden setzen zunehmend auf Smart-Factory-Anwendungen, um die Leistung und Effizienz ihrer Betriebsabläufe zu optimieren. Digi International Inc. hat kürzlich DigiConnectCore 8M Nano und DigiConnectCore 8X speziell für IoT-Anwendungen auf den Markt gebracht. Diese bieten verbesserte Skalierbarkeit und eine höhere Leistungsfähigkeit für industrielle IoT-Anwendungen.
Das Computer-on-Module (SoC) bietet zahlreiche Vorteile hinsichtlich Computerbetrieb und kompaktem, modularem Design, wodurch die Komplexität moderner Computersysteme reduziert wird. Der integrierte Chip macht miteinander verbundene Hardwarekomponenten mit ihrer komplexen und aufwendigen Struktur überflüssig. Das SoC integriert alle grundlegenden Hardwaremodule in einem einzigen Modul und ermöglicht so einfache und unkomplizierte Computerlösungen.
Darüber hinaus trägt der Einsatz von Computer- oder System-on-Module-Lösungen (SOM) bei großen Anforderungen erheblich zur Kostenreduzierung bei, da die Beschaffungskosten für mehrere in den Chipsatz integrierte Produkte effektiv gesenkt werden. Diese Module bieten zudem einen sichereren Betrieb und sind weniger anfällig für Sachschäden oder externe Bedrohungen, wodurch das Betriebsrisiko reduziert wird. Durch die Einführung von SOM-/COM-Lösungen können Kunden Hardware- und Softwareentwicklung parallel betreiben und so den Zeitaufwand minimieren. Die Vorteile des Einsatzes von Computer- oder System-on-Module-Lösungen, wie die höhere Betriebsgeschwindigkeit, die optimierte Computerarchitektur, die kostensparende Integration sowie der sichere und risikofreie Betrieb, fördern somit das Marktwachstum.
Dem Segment der industriellen Automatisierung wird aufgrund der deutlichen Leistungs- und Betriebsverbesserungen industrieller Automatisierungstechniken ein erheblicher Marktanteil zugeschrieben. Der Einsatz integrierter Computer- oder System-on-Module bietet operative Vorteile für Prozesse wie Fertigung, Produktmontage, Lieferkettenmanagement und Logistik. Laut einer Fallstudie des Computer- oder System-on-Module-Herstellers Linear MicroSystems hat ein Hersteller industrieller Automatisierungslösungen seine herkömmlichen Computersysteme durch eingebettete Computer- oder System-on-Module-Lösungen ersetzt, da er an der Beschaffung kompakter und kostengünstiger Computerlösungen interessiert war.
Das Produkt wurde in drei grundlegende Entwicklungsblöcke unterteilt: Firmware, Analog- und Digitaltechnik. Der fertige Prototyp wurde anschließend einem Test unterzogen, um Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Das starke Wachstum bei der Nutzung von System-on-Module-/Computer-on-Module-Produkten treibt das Marktwachstum an.
Die Präsenz leistungsstarker Produktionsstätten treibt den europäischen Markt für Computer-on-Module (SOM) an. Dem europäischen SOM-Markt wird ein signifikantes Wachstum prognostiziert. Den größten Marktanteil teilen sich die entwickelten Länder mit etablierten Produktionszentren für die Automobilindustrie und andere Fertigungsbetriebe. Die Fähigkeit der fortschrittlichen und modernen europäischen IT-Branchen, SOM in ihre Hardware-Infrastruktur zu integrieren, dürfte das Marktwachstum zusätzlich beflügeln. Länder wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich sind stark von der industriellen Automatisierung ihrer Produktionsstätten abhängig, was dem Markt im potenziellen Segment der industriellen Automatisierung ebenfalls einen Schub verleihen dürfte.
Steigende Nachfrage nach IT-Lösungen treibt das Marktwachstum im asiatisch-pazifischen Raum an. Prognosen zufolge wird der asiatisch-pazifische Raum aufgrund der erhöhten Nachfrage nach IT-Lösungen und der starken Nachfrage nach fortschrittlichen Lösungen zur Entwicklung von IT-Systemen ein deutliches Wachstum verzeichnen. Länder wie Taiwan und Indien bauen ihre Fertigungskapazitäten aus und führen branchenübergreifend die industrielle Automatisierung ein. Die bereits etablierten Geschäftseinrichtungen globaler Akteure, die ständige Gründung von Startups in China und die Abhängigkeit dieser Kunden von Automatisierungstechniken dürften China den größten Marktanteil und die höchste Wachstumsrate in der Region sichern.
Der Rückgang des globalen BIP und die Produktionsausfälle vieler Fertigungsbetriebe haben erhebliche Ungleichheiten hinsichtlich der Finanzstabilität und der zukünftigen Wachstumsaussichten des Marktes verursacht. Die aktuelle Marktvolatilität in der Lieferkette und das Ungleichgewicht im Import-Export-Verhältnis aufgrund von Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie hemmen das Marktwachstum.
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Details des Autors
Research Associate
Tejas Zamde is a Research Associate with 2 years of experience in market research. He specializes in analyzing industry trends, assessing competitive landscapes, and providing actionable insights to support strategic business decisions. Tejas’s strong analytical skills and detail-oriented approach help organizations navigate evolving markets, identify growth opportunities, and strengthen their competitive advantage.
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