Der globale Markt für Bildgebungsverfahren bei Kleintieren wurde im Jahr 2025 auf 1,25 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll von 1,33 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 2,24 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,7 % im Prognosezeitraum 2026–2034 entspricht.
Die Kleintierbildgebung bezeichnet die nicht-invasive Visualisierung und Analyse biologischer Prozesse in kleinen Labortieren wie Mäusen und Ratten und findet breite Anwendung in der präklinischen Forschung. Diese Technik nutzt fortschrittliche Bildgebungsverfahren wie Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT), optische Bildgebung und Ultraschall, um den Krankheitsverlauf zu untersuchen, die Wirksamkeit von Behandlungen zu überwachen und die Arzneimittelentwicklung zu unterstützen.
Durch hochauflösende anatomische, funktionelle und molekulare Einblicke ermöglicht die Bildgebung von Kleintieren Forschern die Untersuchung komplexer biologischer Systeme in vivo und reduziert so den Bedarf an invasiven Eingriffen erheblich. Sie dient als wichtiges Werkzeug in der translationalen Forschung, indem sie die Brücke zwischen Laborergebnissen und klinischen Anwendungen schlägt und gleichzeitig die Arzneimittelforschung und -entwicklung beschleunigt.
Der globale Markt verzeichnet ein rasantes Wachstum, angetrieben durch Fortschritte in der Bildgebungstechnologie, beispielsweise durch Hochfeldsysteme und multimodale Bildgebung. Diese Innovationen ermöglichen detailliertere Untersuchungen zum Krankheitsverlauf, zur Wirksamkeit von Medikamenten und zum Tumorstoffwechsel. Hochauflösende Bildgebungsverfahren wie MRT und PET/CT fördern bahnbrechende Erkenntnisse in der Arzneimittelforschung, Onkologie, Neurologie und Herz-Kreislauf-Forschung.
Die nachstehende Grafik zeigt die Analyse des Einsatzes von Kleintieren in der präklinischen Forschung im Jahr 2024.
Quelle: Straits Research, Journal of Pharmacology and Pharmacotherapeutics
Die zunehmende Verbreitung von Hochfeld-Bildgebungssystemen ist ein wichtiger Trend, der den globalen Markt prägt. Diese fortschrittlichen Systeme liefern eine außergewöhnliche Auflösung und ermöglichen detaillierte Forschung in den Bereichen Neurowissenschaften, Onkologie und Arzneimittelentwicklung. Die Hochfeld-Bildgebung erleichtert die präzise Krankheitsmodellierung und Therapiebewertung, unterstützt durch Innovationen in Hybridtechnologien und KI-gestützte Verbesserungen.
Im März 2024 brachte Siemens Healthineers den MAGNETOM Terra.X auf den Markt, einen hochmodernen 7-Tesla-MRT-Scanner für hochauflösende Bildgebung in der Kleintierforschung. Dieses System eignet sich besonders für neurowissenschaftliche, onkologische und kardiovaskuläre Studien und bietet beispiellose Visualisierungsmöglichkeiten sowie KI-gestützte Tools für longitudinale, nicht-invasive Forschung.
Die zunehmende Nutzung solcher Hochfeldsysteme, die durch den ständigen technologischen Fortschritt ermöglicht wird, treibt Innovationen voran und erweitert den Umfang der präklinischen Forschung.
Ein weiterer transformativer Trend auf dem globalen Markt ist die Integration multimodaler Bildgebungssysteme. Die Kombination von Techniken wie Positronen-Emissions-Tomographie (PET)/Computertomographie (CT), PET/Magnetresonanztomographie (MRT) und optischer Bildgebung mit Ultraschall oder MRT ermöglicht umfassende Einblicke in Krankheitsmechanismen, Tumorstoffwechsel und die Wirksamkeit von Medikamenten.
Diese Fortschritte unterstreichen die zentrale Rolle von Hochfeld- und multimodalen Bildgebungssystemen in präklinischen Studien. Indem sie bahnbrechende Erkenntnisse in den Bereichen Neurowissenschaften, Onkologie und anderen Therapiegebieten ermöglichen, fördern sie nicht nur das Marktwachstum, sondern erweitern auch die Möglichkeiten der Kleintierbildgebung in der translationalen Forschung.
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Der zunehmende Fokus auf personalisierte Krebsbehandlungen treibt die Fortschritte in der Bildgebung und bei zielgerichteten Therapien maßgeblich voran. Durch die Anpassung der Behandlungen an das individuelle Patientenprofil verbessern diese Innovationen die Wirksamkeit und reduzieren Nebenwirkungen, wodurch kleine Eingriffe in die Krebsbehandlung möglich werden.TiermodelleUnverzichtbar für die präklinische Forschung und therapeutische Evaluierungen.
Die zunehmende Nutzung fortschrittlicher Bildgebungstechnologien in Verbindung mit personalisierten onkologischen Behandlungsstrategien verändert die klinische und präklinische Forschung grundlegend. Diese Innovationen verbessern nicht nur die Behandlungsergebnisse bei Krebs, sondern treiben auch das Wachstum des globalen Marktes voran.
Eine wesentliche Herausforderung auf dem globalen Markt ist die begrenzte Auflösung bei der Bildgebung tiefer Gewebeschichten. Mit zunehmender Bildgebungstiefe verschlechtert sich die Qualität hochauflösender Bilder aufgrund von Faktoren wie Lichtstreuung, Gewebeabsorption und systembedingten Einschränkungen bestehender Bildgebungsverfahren. Diese Herausforderungen behindern die klare Visualisierung tieferliegender anatomischer Strukturen und erschweren somit die präzise Beurteilung des Tumorwachstums sowie die Durchführung detaillierter diagnostischer und therapeutischer Untersuchungen. Solche Einschränkungen beeinträchtigen die Genauigkeit der Forschungsergebnisse und hemmen den Fortschritt in präklinischen Studien.
Die Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten (CROs) bietet vielversprechende Wachstumschancen für den globalen Markt für Bildgebungsverfahren bei Kleintieren. Diese Partnerschaften bündeln spezialisiertes Fachwissen und Ressourcen und beschleunigen so die Arzneimittelentwicklung und präklinische Forschung.
Zum Beispiel,
Solche Partnerschaften beschleunigen nicht nur die Forschungszeiten, sondern fördern auch Innovationen und positionieren den globalen Markt für ein signifikantes Wachstum im Bereich präklinischer Anwendungen.
Das Segment der optischen Bildgebung dominiert den Markt und generiert den höchsten Umsatz. Seine nicht-invasive Natur, hohe Empfindlichkeit und die Fähigkeit, detaillierte Echtzeitbilder kostengünstig zu liefern, machen es unverzichtbar für die Krankheitsmodellierung, die Wirkstoffforschung und die Therapiebewertung. So stellten beispielsweise Forscher der Hebräischen Universität im Oktober 2024, wie vom Europäischen Forschungsrat berichtet, die bildgesteuerte computergestützte holographische Wellenfrontformung vor. Diese Innovation revolutioniert die optische Bildgebung.optische Bildgebungdurch die Ermöglichung einer schnellen, nicht-invasiven Visualisierung durch streuende Medien, wodurch komplexe Bildgebungsherausforderungen effektiv bewältigt werden.
Das Segment Wirkstoffforschung und Krankheitsmodellierung erzielte den größten Umsatz auf dem Weltmarkt. Kleintiere werden häufig zur Bewertung der Wirksamkeit von Medikamenten und zur Erforschung von Krankheitsmechanismen eingesetzt, insbesondere in der Onkologie, Neurologie und Herz-Kreislauf-Forschung. Diese Modelle liefern wichtige In-vivo-Erkenntnisse zur therapeutischen Wirksamkeit und Sicherheit und beschleunigen die präklinische Forschung. Durch die Bereitstellung zuverlässiger Daten zu Arzneimittelwechselwirkungen und Krankheitsverläufen spielt dieses Segment eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung neuartiger Therapien und der Verbesserung der Effizienz von Arzneimittelentwicklungspipelines weltweit.
Pharma- und Biotechnologieunternehmen dominieren den Markt und halten den größten Marktanteil. Diese Organisationen setzen auf fortschrittliche Bildgebungstechnologien für die Wirkstoffforschung, präklinische Tests und therapeutische Bewertungen. Mithilfe von Kleintiermodellen beurteilen sie Wirksamkeit, Toxizität und Sicherheit von Medikamenten, bevor sie mit klinischen Studien am Menschen beginnen. Diese Nutzung von Kleintiermodellen ermöglicht es den Unternehmen, den Arzneimittelentwicklungsprozess zu optimieren und so präzisere und wirksamere Behandlungen bei gleichzeitig verkürzten Forschungs- und Entwicklungszeiten zu gewährleisten.
Nordamerika behauptet mit einem Marktanteil von 40,37 % eine dominante Position auf dem Weltmarkt. Dies ist auf die Präsenz fortschrittlicher Forschungseinrichtungen, eine starke Biotechnologie- und Pharmaindustrie sowie signifikante Investitionen in Innovationen im Gesundheitswesen zurückzuführen. Die Region beherbergt zahlreiche akademische Einrichtungen, private Forschungsorganisationen und Unternehmen, die aktiv in der Wirkstoffforschung, der Krankheitsmodellierung und präklinischen Studien tätig sind und so die Nachfrage nach modernsten Bildgebungstechnologien ankurbeln. Darüber hinaus stärken die starke regulatorische Unterstützung und die hohe Akzeptanzrate innovativer Bildgebungslösungen die Marktführerschaft Nordamerikas.
Für den asiatisch-pazifischen Raum wird das schnellste jährliche Wachstum prognostiziert, was auf steigende Investitionen in die Technologie- und Pharmaindustrie zurückzuführen ist. Ein zunehmender Fokus auf präklinische Forschung, verbunden mit der Ausweitung klinischer Studien und der Arzneimittelentwicklung in Ländern wie China, Japan und Indien, treibt die Nachfrage nach fortschrittlichen Bildgebungstechnologien an. Dieses rasante Wachstum wird zusätzlich durch staatliche Initiativen und Kooperationen unterstützt, die auf den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur und die Förderung von Innovationen in der Kleintierbildgebung abzielen.
Führende Unternehmen der Kleintierbildgebungsbranche konzentrieren sich aktiv auf die Umsetzung strategischer Geschäftsinitiativen, um ihre Marktposition zu stärken. Zu diesen Strategien gehören strategische Kooperationen mit akademischen Einrichtungen, Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten (CROs), um Innovationen zu beschleunigen und ihre Forschungskapazitäten auszubauen. Produktzulassungen durch Aufsichtsbehörden wie die FDA und die CE-Kennzeichnung sind entscheidend für den Markteintritt und das Wachstum in neuen Regionen.
MILabs B.V. ist ein führender Anbieter innovativer Bildgebungslösungen mit Spezialisierung auf Kleintier-Bildgebungssysteme. Das Unternehmen entwickelt fortschrittliche Technologien für die molekulare Bildgebung und bietet Instrumente für die präklinische Forschung in den Bereichen Onkologie, Neurologie und Arzneimittelentwicklung. MILabs konzentriert sich auf die Bereitstellung hochauflösender Bildgebungssysteme, die PET, SPECT, CT und MRT für umfassende, nicht-invasive Untersuchungen kombinieren.
Aktuelle Entwicklungen von MILabs B.V.:
Im März 2024MILabs hat eine Partnerschaft mit Mid-Atlantic Imaging Services geschlossen, um die Installation und den Support seiner Bildgebungssysteme in den USA und Kanada anzubieten. Diese Vereinbarung verbessert den Zugang zu den Kleintier-Bildgebungstechnologien von MILabs und unterstützt die Forschung in den Bereichen Wirkstoffentwicklung und Krankheitsmodellierung.
Unseren Analysten zufolge steht der globale Markt vor einem bemerkenswerten Wachstum, angetrieben durch kontinuierliche Fortschritte bei Hochfeld-Bildgebungssystemen und die Entwicklung innovativer multimodaler Bildgebungstechnologien. Diese Spitzenlösungen ermöglichen es Forschern, umfassende Einblicke in Krankheitsverläufe, Tumormetabolismus und die Wirksamkeit von Medikamenten bei Kleintieren zu gewinnen und sind somit unverzichtbare Werkzeuge in der präklinischen Forschung.
Trotz vielversprechender Aussichten steht der Markt vor einigen Herausforderungen. Dazu gehört die begrenzte Auflösung der Tiefengewebsbildgebung, die die Visualisierung tieferliegender anatomischer Strukturen erschwert. Darüber hinaus stellen die hohen Kosten fortschrittlicher Bildgebungssysteme und der Bedarf an spezialisiertem Fachwissen für deren Bedienung Hindernisse für die Akzeptanz dar, insbesondere in ressourcenarmen Umgebungen.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung bildgebender Verfahren, gepaart mit wachsenden branchenübergreifenden Kooperationen und einem zunehmenden Fokus auf personalisierte Medizin, dürfte jedoch ein nachhaltiges Marktwachstum vorantreiben. Dank ihrer breiten Anwendung in der Onkologie, Neurologie und kardiovaskulären Forschung wird die Kleintierbildgebung auch weiterhin ein Eckpfeiler präklinischer Forschungsfortschritte bleiben.
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Details des Autors
Research Analyst
Jay Mehta is a Research Analyst with over 4 years of experience in the Medical Devices industry. His expertise spans market sizing, technology assessment, and competitive analysis. Jay’s research supports manufacturers, investors, and healthcare providers in understanding device innovations, regulatory landscapes, and emerging market opportunities worldwide.
Wir sind vertreten auf:
sales@straitsresearch.com